Hinweise

Viele Menschen, die in einer Beziehung  von Dating Violence betroffen sind, egal ob aktiv oder passiv, erkennen die Situation als diese nicht bewusst. Um diesen Kreislauf unterbrechen zu können oder erst gar nicht entstehen zu lassen, gibt es für außen stehende Menschen aber auch für die Betroffenen Hinweise, auf die man achten kann, um daraufhin entsprechend handeln zu können.

Hinweise, um als außenstehende Person ein „Opfer“ zu erkennen

  • das mögliche „Opfer“ hat sich in seiner Persönlichkeit verändert
  • veränderter Kleidungsstil des „Opfers“
  • Fehlen in der Schule oder im Beruf
  • plötzlicher Alkohol- und Drogenkonsum
  • Isolation des „Opfers“

 

Hinweise, um in einer Partnerschaft zu erkennen, ob man selbst ein „Opfer“ ist, können sein:

  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Veränderungen in der Persönlichkeit und/oder der Stimmung
  • nicht nachvollziehbare offensichtliche Verletzungen
  • Änderung des Tagesablaufs
  • Rückzug, Isolation von Freunden und Familie
  • Fehlen in der Schule
  • Konzentrationsstörungen, Erinnerungsschwierigkeiten, Schlafstörungen
  • plötzlicher Alkohol- und Drogenkonsum
  • Veränderung des Kleidungsstils


Hinweise, um als außenstehende Person einen „Täter“ zu erkennen  

  • aggressives Verhalten
  • der mögliche „Täter“ verhält sich in Situationen gefährlich und leidet an Stimmungsschwankungen
  • benutzen von Schimpfwörtern
  • Handgreiflichkeiten


Hinweise, um in einer Partnerschaft zu erkennen, ob man selbst ein „Täter“ ist:

  • geringe Frustrationstoleranz
  • Stimmungsschwankungen
  • extreme Eifersucht
  • drohen, beschuldigen oder beschimpfen
  • Ansichten, Ideen oder Erscheinung des anderen abwerten
  • anderen die Schuld für eigene Probleme geben
  • Brutalität  gegenüber Tieren
  • gefährliche Verhaltensweisen

 

Vorsichtsmaßnahmen:

Um nicht in die Situation eines „Opfers“ oder „Täters“ zu gelangen, gibt es Vorsichtsmaßnahmen, die man treffen kann:

  • Freunden und Familie Ängste oder Hilfebedarf mitteilen
  • jemandem Bescheid sagen, wo man hingeht und wann man zurückkehrt
  • in Gruppen oder mit anderen Paaren ausgehen
  • Treffen in der Öffentlichkeit abhalten
  • Reservegeld, um im Notfall "mobil" zu sein
  • dem Bauchgefühl vertrauen