Definition: Medienkompetenz

Medienkompetenz und damit die Fähigkeit zum kompetenten Umgang mit dem Internet und dem Computer wird als Grundlage zur  sicheren Nutzung von Medien gesehen.
Medienkompetenz und Medienbildung werden als eine zentrale Kulturtechnik (neben Lesen, Schreiben und Rechnen) in unserer Gesellschaft verstanden. Als ein Teil der Allgemeinbildung bezeichnen sie die Fähigkeit des kompetenten und kritischen Umgangs mit Medien.
Medienerziehung zielt darauf ab, die entsprechenden medialen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, die zu einem aufgeklärten und insofern kompetenten Umgang mit Medien führen sollen. Der kompetente Umgang mit Medien als Werkzeug zur Erschließung der o.g. Kulturtechnik, bedeutet gleichzeitig die Teilhabe an der Gesellschaft bzw. gesellschaftlicher Kommunikation.
Auch wenn bereits im Vorschulalter mit Standards und Inhalten der Medienerzeihung gearbeitet wird, geht es weniger um die frühkindliche Vermittlung instrumenteller Qualifikationen,  sondern vielmehr um einen kritischen und reflexiven Umgang mit den neuen Medien. Auch kann es nicht darum gehen, möglichst früh Leistungsbewusstsein und Konkurrenzdenken zu fördern. Sinnvoller ist es grundlegende und altersgerechte Qualifikationen zu vermitteln, damit Kinder und Jugendliche in der Lage sind, sich in einer multimedialen Gesellschaft zurechtzufinden.

Sowohl in der Vorschulerziehung als auch in der Schule, sollte der Computer dazu dienen Lernpotenziale zur Entfaltung zu bringen. "Dabei gilt es die Impulse, die aus der Freizeitebene aufgenommen werden mit anderen kindlichen Bedürfnissen zu verknüpfen, um anschließend beide Ebenen in virtuellen Erfahrungsräumen zu vermischen." (1)


Bildnachweis: Paul Klee, Ad Parnassum, 1932

Gruppe: Mariya Ivanova, Aline Trenschel