Folgen

Durch die ständige Belästigung, Bedrohung und Verfolgung auch am Arbeitsplatz kann nicht nur der Job in Gefahr sein, sondern auch die Gesundheit des Opfers.
Dauerhaftes Stalking führt bei den Opfern zu erhöhtem Stress und gar zu einem Zustand beständiger Angst. Dies kann zu einer erhöhten Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen sowie zu Magenbeschwerden führen. Auf Grund dieser und anderer Symptome fühlt man sich geistig und körperlich erschöpft.
Einige Opfer ziehen sich stark zurück, auch von Freunden und Verwandten. Sie leiden öfter an depressiven Verstimmungen, was auch zu einer ausgeprägten Depression führen kann.
Auch schnelle Gereiztheit und unbegründet aggressive Reaktionen sind Teil der Folgen für ein Stalking-Opfer.
In sehr seltenen Extremfällen kann unter Umständen auch eine Posttraumatische Belastungsstörung auftreten.
Viele Symptome sind psychosomatischer Natur, die nicht immer als Folgen des Stalking erkannt werden. Das Aufsuchen eines guten Arztes wäre angebracht.
(Vgl.: www.gegenstalking.de/folgen.html)


Was kann man tun?

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  • Gewaltschutzgesetz: das Gericht kann anordnen, dass der Stalker Folgendes zu unterlassen hat: die Wohnung der verletzten Person zu betreten, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung der verletzten Person aufzuhalten, zu bestimmende andere Orte aufzusuchen, an denen sich die verletzte Person regelmäßig aufhält. Die Verbindung zur verletzten Person, auch unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, aufzunehmen. Das Zusammentreffen mit der verletzten Person herbeizuführen, soweit dies nicht zur Wahrnehmung berechtigter Interessen erforderlich ist.
  • Anti-Stalking Gesetz: Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen
  • Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz nach § 823 BGB
  • Strafgesetzbuch, siehe Beleidigung §§ 185ff



Links zu den Gesetzen:

§238
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__238.html