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Stress

Stress im Job, Stress im Studium, Stress in der Beziehung oder im Alltag. Der Stressbegriff ist jedem gegenwärtig, doch was verbirgt sich hinter diesem so gebräuchlichen Wort?

"Stress ist ein subjektiv intensiv unangenehmer Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine stark aversive, subjektiv zeitlich nahe (oder bereits eingetretene) und subjektiv lang andauernde Situation sehr wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar ist, deren Vermeidung aber subjektiv wichtig erscheint.

Stressoren sind hypothetische Faktoren, die mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ‚Stress‘ (oder ‚Stressempfindungen‘) auslösen." (1*)

Einfacher gesagt, heißt das, dass Stress eine Reaktion des Körpers auf äußere Anforderungen oder Bedrohungen, so genannte Stressoren, ist. Solche können sein:

Physische Stressoren: Lärm, Hitze, Kälte, Hunger, Verletzungen

Psychische Stressoren: Versagensängste, Über- und Unterforderung, Kontrollverlust, Zeitmangel

Soziale Stressoren: Konflikte, Isolation, Verlust vertrauter Menschen, Mobbing

Was dabei im Körper passiert, was man gegen Stress tun kann und wo dieser häufig auftritt soll hier erläutert werden. Dabei soll auch auf geschlechts- und altersspezifische Merkmale eingegangen werden.

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BAuA-Studie

"Die moderne Arbeitswelt ist geprägt von Arbeitsunterbrechungen und Multitasking, beides gehört heute zum beruflichen Alltag für viele Beschäftigte. Soll der Einzelne vor lauter Multitasking und Ablenkung seine eigentliche Aufgabe nicht aus den Augen verlieren, braucht er sowohl praktikable Bewältigungsstrategien als auch die Fähigkeit, zwischen wichtigen und unnötigen Unterbrechungen eindeutig unterscheiden zu können."

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu eine Studie unter dem Titel "Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking." in Auftrag gegeben.
1. Auflage. Dortmund: 2012.

3sat-scobel Sendung

Sreen 3-sat Scobel

Filmbeitrag, gesendet am 04.03.2010
"Stress ist eine Überlebensstrategie, die es Tier und Mensch in Gefahrensituationen ermöglicht, schnell zu reagieren. Der automatische Mechanismus von Kampf oder Flucht wird unter den Lebensbedingungen des modernen Menschen aber zunehmend als Gesundheitsrisiko erlebt."